Bot or Not – Poetry Slammer treten gegen KI an

Kann Künstliche Intelligenz kreativ sein? Dieser Frage wollte das Haus der Wissenschaft in Braunschweig (HdW) in einem Wettstreit der besonderen Art nachgehen. Bei „BOT or NOT“ traten Poetry Slammerinnen und Poetry Slammer gegen eine KI an. Die KI-Experten von TUNNEL23 unterstützten dabei.

Präsentiert wurden bei diesem Kreativ-Event im Haus der Wissenschaft Braunschweig nicht nur selbst geschriebenen Zeilen der Poetry Slammer/innen, sondern auch die von der KI produzierten Verse. Die Aufgabe des Publikums bestand darin, zu entscheiden, welches Gedicht künstlich und welches menschlich erschaffen worden ist. Die Poeten Andi Substanz, Klaus Urban und Theresa Sperling begeisterten die Zuschauer in der prall gefüllten Aula des HdW.

Die Deep-Writing-Herausforderung für TUNNEL23
Für TUNNEL23 war das Projekt eine große Herausforderung und erforderte ein monatelanges Training der KI. Das Deep-Writing-Projekt lehnt sich technisch an das vielfach preisgekrönte „KI Gedicht“ an, das TUNNEL23 Anfang 2018 veröffentlicht hat, ist jedoch wesentlich umfangreicher.

Wirtschaftliche Einsatzmöglichkeiten – die KI als Goldesel
Eine intelligent trainierte Künstliche Intelligenz kann heute schon Wetterberichte, Sportnachrichten bzw. ganz allgemein gut strukturierten Content schreiben. Wenn sie aber frei zu texten beginnt, erwacht ihre wahre Power und kann sie schneller als jeder Mensch Artikel zu allen möglichen Themen verfassen.Damit wird die KI zu einer großen Bereicherung für jeden Content Creator.

„Künstliche Intelligenz ist eine Universaltechnologie, deren Wirkung sich erst in den kommenden Jahren voll entfalten wird. Es ist davon auszugehen, dass sie auch die Disziplin „Kreativität“ mit Bravour meistern wird.“
Michael Katzlberger Geschäftsführung TUNNEL23